Projektgruppe: Szenisches Lesen

Ab 15.06.2016 beginnt nun endlich der Förderzeitraum für das Projekt „raumlos„, gefördert vom Fonds Soziokultur. In diesem Rahmen beginnen wir nun mit Workshops und Kursen in den Bereichen Theater, Tanz und Musik (more tba!). Da wir noch keinen festen Raum haben, finden diese vorerst in anderen Räumlichkeiten in Kleve statt. Wo erfahrt ihr bei der Anmeldung.

Hier der erste Kurs bzw. die erste Projektgruppe:

Projektgruppe: Szenisches Lesen

Wir erarbeiten szenische Lesungen von Texten, die wir interessant, spannend oder sexy finden. Dabei entwickeln wir Inszenierungsideen, die sich in Bars, Café’s oder auf kleinen Bühnen umsetzen lassen. Sobald wir ein abendfüllendes Konzept erarbeitet haben, gehen wir auf Lesereise. Solltest du selbst schreiben, so können wir auch deine Texte verarbeiten, sollten sie thematisch passen. Zu welchem Thema wir arbeiten hängt von der Gruppe ab und wird bei den ersten Treffen herausgearbeitet.
Ziel ist es eine langfristige Gruppe zu bilden, die an szenischen Lesungen arbeitet. Der Einsatz von Musik (Noise, Ambiente, Klavier) oder Visuals ist ausdrücklich erwünscht! Somit sind auch Künstler dieser Disziplinen herzlich willkommen.
Bringt zum ersten Treffen eine Auswahl an Texten mit, die ihr gerne bearbeiten würdet.

Anmeldung via formloser eMail an: s.roth@kollektiv-derleereraum.de

Alter: ab 18 Jahren Datum: 23.06.2016 bis 15.09.2016 (13x), Aufführungen nach Absprache, Fortführung nach Interesse, Donnerstags 20:00 – 22:00 Teilnehmerzahl: max. 4 Kosten: ca. 20€ Spende an den Verein „der leere raum“ (freiwillig und wenn möglich)

gehen oder bleiben – planungstreffen

„Meine ganze Generation
Jeder hier kennt die Frage schon
In Dauerschleife diese Zeilen
Gehen oder Bleiben!
[…]
Alle um mich herum
Ziehen weiter um
Ich krieg hier langsam Angst allein zu sein
Ich kann euch gut verstehn
Habt ihr Angst vorm in die Zukunft sehen?
Was bleibt, wenn immer nur die Guten gehen?“

Feine Sahne Fischfilet – Für diese eine Nacht

Das zweite biografische Theaterprojekt des Kollektivs „der leere raum“ befasst sich mit Idealvorstellungen einer lebenswerten Stadt. Was muss eine Stadt zu bieten haben, damit man sich dort wohlfühlt? Was sind Gründe, sich an der Gestaltung des Stadtlebens zu beteiligen? Was wird vermisst? Was ist zu kritisieren? Warum will ich hier weg? Oder auch positiv: Was macht meine Stadt gerade so besonders, dass ich nirgendwo anders leben will?

Wir wollen Utopien entwerfen, die wir szenisch, literarisch oder musikalisch auf die Bühne bringen. Außerdem, wollen wir uns mit den Methoden des „Theater der Unterdrückten“ befassen und erforschen, wie wir diese nutzen können, um kreative Impulse im Bezug auf die Stadtentwicklung geben zu können. Wir wollen kritisieren, provozieren, aber auch herausstellen, was Kleve lebenswert macht.

Wenn auch dir dein direktes Lebensumfeld nicht egal ist, und du auf der Suche nach kreativen Formen der Partizipation bist, dann ist dieses Projekt genau das Richtige für dich. Kommunalwahlen sind das eine, Eigeninitiative ist das andere.
Haben wir dein Interesse geweckt? Du bist mindestens 16 Jahre alt? Dann schreib uns eine Mail an hello@kollektiv-derleereraum.de. Die Teilnahme ist kostenlos, wobei wir Spenden gerne entgegennehmen!

Wir treffen uns das erste Mal am 29.02.2016 um 19:30 im Theater im Fluss. Wir lernen uns kennen und besprechen den Verlauf des Projektes und in welcher Form du daran teilhaben möchtest.

der leere raum – vereinsgründung in kleve

Es gibt organisatorische Neuigkeiten!
Wir haben jüngst die Zusicherung von Fördergeldern des Fonds Soziokultur erhalten. Eingereicht hatten wir unter anderem das Konzept „raumlos“, welches die Einrichtung eines soziokulturellen Zentrums in Kleve beschreibt. Wir planen, zunächst für die Dauer von drei Monaten, einen Ort zu schaffen, an dem wir vor allem Theaterprojekte, Workshops und Kurse aus Kunst und Kultur durchführen können. Erweitert werden soll das Angebot durch Konzerte, Aktionstage und die Veranstaltung von Partys. Die Partys dienen nicht nur dem nächtlichen Vergnügen, sonder sollen den Betrieb des Zentrums maßgeblich finanzieren. Hier eine genauere Beschreibung des Konzeptes.

Jedenfalls, die Durchführung des Projektes ist natürlich mit einem großen finanziellen Einsatz, dem Abschluss von Verträgen und Versicherungen und natürlich mit einem gewissen Risiko verbunden. Daher war es nun an der Zeit, dem losen Zusammenschluss nun doch eine greifbarere Struktur zu verleihen. Abgesehen davon, ist ein solches Großprojekt nur schwer zu dritt zu stämmen, was dazu führte, dass wir unser Team erweiterten. Wir luden fünf weitere Menschen mit Tatendrang ein, an diesem Projekt zu partizipiren. Einzige logische Konsequenz war es dann also einen Verein zu gründen.

Gesagt, getan. Wir verabschiedeten eine Satzung, Protokollierten das Gründungstreffen und wählten einen Vorstand. Derzeit sind wir mit der Eintragung ins Vereinsregister und der Anerkennung der Gemeinnützigkeit beschäftigt, werden dies aber auch bald hinter uns gebracht haben. Dann steht hinter dem „Kollektiv der leere raum“ ein eingetragener Verein, was unsere Handlungfähigkeit enorm erweitert.

Die Planung des Kulturzentrums „raumlos“ (Arbeitstitel) ist bereits im vollen Gange. Räumlichkeiten werden besichtigt, Konzepte für Partys, Konzertreihen, Workshops und Kurse erstellt und überhaupt eine Idee zum Leben erweckt. Hierrüber werden wir in der nächsten Zeit wohl öfter berichten.

Präsentation Wenn Kunst die Welt verändern kann

Wir haben es nun, nach Monaten der intensive biografischen Theaterarbeit, geschafft ein fertiges Regiekonzept für unsere Abschlussaufführung zu erstellen. Wir haben viele Texte, von denen wir evtl. hier bald welche veröffentlichen, geschrieben, mit für uns neue Formen des interdisziplinärem Theaters gespielt und uns intensiv mit uns selbst auseinander gesetzt. Musik, Klänge, Rhythmus und Bewegung waren ebenfalls Bestandteil unserer Arbeit. Herausgekommen ist eine Collage, die die verschiedenen Fascetten, Meinungen und Zugänge zur Welt zeigt, die in unserer Gruppe repräsentiert waren.

Wir freuen uns daher, nun zur Präsentation am 20.02.2016 und 27.02,2016 ins Theater im Fluss einladen zu dürfen. Nähere Infos findet ihr im Kalender.

Einen Abschlußbericht werden wir in den nächsten Tagen unter Projekte veröffentlichen.

1. Phase: Das Ich

Wir haben mit der Arbeit begonnen. Mit Mitteln des biografischen Theaters, machen wir uns auf die Suche nach künstlerischen Formen der Teilnehmerpersönlichkeiten. Die ersten Ansätze wurden bereits geschaffen und wir sind gespannt, was uns noch begegnen wird. Reale Persönlichkeiten? Rollen, die nur Fragmente von wahren Ichs enthalten? Persönlichkeiten, die von andreren Darstellern übernommen werden?
All das ist Möglich. Der Prozess wird zeigen, was daraus wird.